11.08.2013: Der Urlaub ist vorbei,…

… und wie in den vergangenen Jahren habe ich auch diesmal die Zeit genutzt, um eine Reihe neuer Texte abzuschreiben. Schwerpunkte waren dieses Jahr die Zitate der Kirchenväter, Briefe und Kirchenlieder, aber auch einiges mehr.

Heute habe ich den ersten Teil aufgenommen – hier die Links:

Kirchenlieder

Herman, Nikolaus – Ein Gebet und Dancksagung vor und nach dem Essen.
Franck, Salomo – So ruhest du
Cruciger, Caspar – Von der Auferstehung der Todten
Hubert, Konrad – Christe, mein Herr
Bonnus, Hermann – Christus pro nobis passus est.
Böhmische Brüder – Die Nacht ist kommen
Blaurer, Ambrosius – Ein Spruch oder gsang uff 16 Januarij im 1561 jar.
Zwick, Johannes – Die acht Säligkeiten.
Zwick, Johannes – Ein anders gsang uff den Uffarttag.
Weisse, Michael – Abendlied
Weisse, Michael – Der Tag bricht an
Weisse, Michael – O Gott Vater, gebenedeyt in ewigkeyt
Weisse, Michael – Christus in leiblicher Person
Walter, Johann – Herzlich lieb hab ich dich, mein Gott.
Waldis, Burcart – Psalm XXIII.
Waldis, Burcart – Psalm CL.
unbekannt – Ach, arme welt
unbekannt – GOt ist geborn ze bethleem
Tersteegen, Gerhard – Wann grünt Dein ganzer Erdenkreis
Tersteegen, Gerhardt – Nun so will ich denn mein Leben
Tauler, Johannes – Fliehen zwingen, binden
Spangenberg, Johannes – Ein Dankliedlein für das Leiden Christi.
Spangenberg, Johannes – Universi populi omnes iam gaudete.
Spangenberg, Johannes – Grates nunc omnes
Krummacher, Friedrich Wilhelm – Der vom Holze Du regierest
Knopken, Andreas – Psalm 23.
Knopken, Andreas – Psalm 25.
Ringwaldt, Bartholomäus – Abendmahlslied
Ringwaldt, Bartholomäus – Flehen um Begnadigung
Neander, Joachim – In der stillen Einsamkeit
Neander, Joachim – Wo soll ich hin
Neander, Joachim – Zeuch mich
Musculus, Wolfgang – Der 82. Psalm
Musculus, Wolfgang – Der XCI. Psalm
Mentzer, Johann – Der am Kreuz

Zitate der Kirchenväter

Ambrosius – Zitate
Tertullian – Zitate
Tauler – Zitate
Bernhard von Clairvaux – Zitate
Basilius – Zitate
Augustinus – Zitate
Irenäus – Zitate
Justin – Zitate
Polycarp – Zitate
Origenes – Zitate

Briefe

Blarer, Ambrosius – An Herzog Christoph von Württemberg
Tauler, Johannes – Von der höchsten Würde und Seligkeit des Menschen.
Tauler, Johannes – Von der Liebe gegen Gott.
Luther, Martin/Melanchthon, Philipp – An die Aebtissin zu Hervord in Westfalen
Luther, Martin – Antwort an Wolff von Salhausen
Luther, Martin – An Georg Spalatinus
Luther, Martin – An Frau Felicitas von Selmenitz
Luther, Martin – An seine Ehefrau
Luther, Martin – An Justus Jonas Hausfrau
Luther, Martin – An Katharina Hornung.
Luther, Martin – An Matthes Zell’s Hausfrau.
Luther, Martin – An Barbara Lischnerin.
Luther, Martin – An die Frau von Stockhausen
Luther, Martin – An Frau Jörgerin.
Luther, Martin – An eine Ungenannte
Luther, Martin – An eine Ungenannte
Luther, Martin – An die Herzogen Elisabeth von Braunschweig
Luther, Martin – An Dorothea, die Ehefrau B. Mackenrot’s in Roßla, seine Schwester
Melanchthon, Philipp – Antwort auf das Zeugnis Hardenbergs
Oecolampad, Johannes – An den Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm

Luthers Vorreden auf biblische Bücher

Luther, Martin – Vorrede auf den Propheten Zacharias
Luther, Martin – Vorrede auf den Propheten Maleachi.
Luther, Martin – Vorrede auf den Propheten Habacuc.
Luther, Martin – Vorrede auf den Propheten Obadja
Luther, Martin – Vorrede auf den Propheten Joel.

Friedrich Wilhelm Krummachers Buch über David

Krummacher, Friedrich Wilhelm – XVI. David König über Israel.
Krummacher, Friedrich Wilhelm – XVIII. Die Einholung der Bundeslade.
Krummacher, Friedrich Wilhelm – XIX. Eine Nachlese.
Krummacher, Friedrich Wilhelm – XX. Die große Verheißung.

Weitere Texte

Spieker, Christian Wilhelm – Christliche Morgenandachten auf alle Tage des Jahres – Januar
Waldenser – Formula absolutionis eorum
Ursinus, Zacharias – Zitat aus der Epitome
Spangenberg, Cyriacus – Das Gebet der Esther
Jonas, Justus – Eine fast tröstliche Predigt und Auslegung der Historien von den wunderbaren XL Tagen in Actis Apostol. Cap. 1
Luther, Martin – Der Kleine Catechismus Dr. Mart. Luther’s

Soviel für den ersten Teil – die übrigen Texte werde ich im Laufe der nächsten Woche einpflegen. Und danach geht es weiter mit eBooks für den Herbst und lange Winterabende.

Mein besonderer Dank heute geht an Heike, die die Fehler in der Abschrift der van-Eß-Bibel aufspürt und so hilft, dass die Glaubensstimme besser wird.

Euch allen einen gesegneten Sonntag.

Andreas

Und mal einfach so…

… mitten in der Woche eine Aktualisierung – ich hatte noch einige Texte am Sonntag und an den letzten Abenden erledigt, und die kommen jetzt mal hier rein:

Bonnus, Hermann – Kerkenordnunge
Eine Kirchenordnung aus Osnabrück – natürlich auf Platt

Brenz, Johannes – Brief an Bernhard Griebler
Brenz zum Thema Erwählung – sehr interessant und ein Kandidat für eine Modernisierung

Heinrich Bullinger, Antistes, an Philipp Melanchthon (1555)
Interessant, wie die Reformatoren lutherischer und reformierter Prägung privat miteinander umgehen konnten.

Luther, Martin – An Lazarus Spengler, v. 4. Februar 1525
Luther zum Thema Bauernkrieg – eine höchst interessante Stellungnahme

Und dann kmommen ja auch wieder meine geliebten Kirchenlieder aus alter Zeit:
Herrmann, Nikolaus – Die vierdte Bitt, umbs tegliche Brodt
Herrmann, Nikolaus – Ein Geistlich Lied, darin man bitt umb ein seliges Stündlein
Herrmann, Nikolaus – Ein Geistlich Lied, Für Christliche Wanderleut

Magdeburg, Johann – Psalm XLIII. Judica me Deus es biscerne causam rc.
Waldis, Burcard – Psal. CXI. Lenani oculos meos.
Zwick, Johannes – Ein schuolgsang für die kind

Zu guter Letzt: Natürlich geht es auch bei De Wette weiter – hier die Links zu Matthäus 3-5
Matthäus, Kapitel 3
Matthäus, Kapitel 4
Matthäus, Kapitel 5

Für das Wochenende habe ich ein paar neue Liederdichter vorgenommen – mal sehen, wie weit ich komme. Und noch immer suche ich Leute, die mitmachen möchten 🙂

Und weiter geht’s…

… zum einen mit drei neuen Autoren in der Glaubensstimme, zum anderen mit den Kirchenliedern, zum dritten mit einem neuen Projekt.

Fangen wir mit den neuen Autoren an – ich denke, die Namen werden vielen erst einmal unbekannt sein:
De Wette, Wilhelm Martin Leberecht
De Wette’s Werk schätze ich schon seit Langem – seine Bearbeitung der Luther-Texte war und ist heute noch tonangebend, und sein Beitrag für die Luther- und Reformationsforschung kann gar nicht hoch genug angesetzt werden.
Fischer, Ludwig Eberhard
Fischer ist einer der eher unbekannten Liederdichter des 18. Jahrhunderts, doch hat mir das Lied, das ich von ihm fand, sehr zugesagt.
Schalling, Martin
Schalling gehört zu den Reformatoren und war hauptsächlich im Kinzigtal aktiv. Bei den Lutheranern gehörte er – wie Bucer und Melanchthon – zu denen, die zu vermitteln versuchten.

Komen wir zu den neuen Texten: Hier überwiegen wieder einmal die Kirchenlieder (wen wunderts?), doch habe ich auch einige Briefe dabei:

Bonnus, Hermann – Schreiben an den Rath von Lübeck
Dachser, Jacob – Auß dem Euangelio Matthei am andern
Fischer, Ludwig Eberhard – Herr Jesu, der du selbst von Gott als Lehrer kommen
Freder, Johann – Ein Morgengebet
Freder, Johann – Ein anderes Morgengebet
Hubert, Konrad – Der CXXXIII. Psalm
Luther, Martin – An Johann Walther, einen Musiker, v. 22. September 1526
Oeler, Ludewig – Der sechst Psalm
Oeler, Ludewig – Der acht Psalm
Sachs, Hans – Der XIII. Psalm Dauid, hoch zuo singen
Sachs, Hans – Der cxlvi. Psalm Dauid
Schalling, Martin – Herzlich lieb hab ich dich, o Herr
Unbekannt – Ein Kind geboren zu Bethlehem

Und schließlich das neue Projekt: Ich habe in der Glaubensstimme ja bereits zwei Bibelübersetzungen aufgenommen – für dieses Jahr wollte ich noch eine weitere hinzufügen. Ursprünglich plante ich, die Übersetzung des Leander van Ess (von der ich ja schon ein wenig habe) abzuschreiben – dankenswerterweise erhielt ich eine Mail, wo mir jemand diese Übersetzung für das Frühjahr in Aussicht stellt. Daher habe ich kurzfristig umdisponiert und die Übersetzung des Neuen Testamentes nach Wilhelm Martin Leberecht de Wette angefangen. Ich möchte versuchen, täglich ein Kapitel abzuschreiben – gelingt mir das, sollte das NT im Herbst fertig sein. Matthäus 1 und 2 sind schon fertig.

Falls noch jemand Interesse hat: Ich hätte da noch als pdf einige alte Übersetzungen liegen – und für die stille Zeit ist abschreiben genausogut wie lesen 🙂 Zur Auswahl stünden (immer als NT):

Joseph Franz Allioli
Johann Albrecht Bengel (mit oder ohne Anmerkungen)
Ernst Gottfried Adolf Boeckel
Heinrich Braun
Christian Carl Josias Bunsen
Carl von der Heydt
J.G. Hofmann
Wilhelm Reischl
Johann Friedrich von Meyer
Johann David Nicolai
Eucharius Ferdinand Christian Oertel
Johann Piscator
Georg Friedrich Seiler
Johann Jakob Stolz
Emmanuel Thurneisen
Silvanus Otmar (Dies ist wirklich eine Herausforderung, da diese Übersetzung auf 1518 zu sein scheint – also eine der Übersetzungen vor Luther!)
Benedikt Weinhart

Wer die Namen googelt (ich gehe mal davon aus, dass Euch auch viele davon unbekannt sind) der findet, dass hier katholische, lutherische, reformierte und unabhängige Christen die Bibel übersetzten. Wer mittippen möchte, kann sich an mich wenden.

12.01.2012…

… und eine Reihe neue Texte ziehen ein in die Glaubensstimme – wenn auch noch kein neuer Autor, so doch von einigen altbekannten neue Texte.

Reden wir nicht lange drumrum – von Luther sind die Vorreden zu biblischen Büchern erweitert, von Brenz kommen einige Texte von den Marburger Religionsgesprächen, bei Krummacher sitzt das Volk Israel bei den Wüstenwanderungen immer noch am Sinai (immerhin drei Predigten lang), und dann fröne ich mal wieder meiner Liebe zu alten Kirchenliedern. Ach ja, und bevor ich es vergesse: Für die Freunde des plattdeutschen habe ich einen Text von Bonnus vorliegen und zwei weitere in Arbeit.

Bonnus, Hermann – Schreiben des Superintendenten Bonnus an den Rath in Quackenbrück
Brenz, Johannes – Bericht uber die Handlung zu Martpurg von dem Sacrament
Brenz, Johannes – Brief an Dietrich von Gemmingen
Brenz, Johannes – Grund der hailigen geschrift, darvon ungeverd in dem gesprech zu Martburg in des Sacraments sach gehandelt worden.
Hermann, Nikolaus – Vom Fall Petri und seiner Vermessenheit
Hubert, Konrad – Conditor alme syderum
Knopken, Andreas – Psalm 2
Krummacher, Gottfried Daniel – Die Wanderungen Israels durch die Wüste nach Kanaan (17).
Krummacher, Gottfried Daniel – Die Wanderungen Israels durch die Wüste nach Kanaan (18).
Krummacher, Gottfried Daniel – Die Wanderungen Israels durch die Wüste nach Kanaan (19).
Luther, Martin – Vorrede auf den Propheten Amos
Luther, Martin – Vorrede auf den Propheten Zephanja.
Mathesius, Johann – Ein Christlich lied von der rechtfertigung, Genesis XV.
Weisse, Michael – Vom Glauben
Weisse, Michael – Von der auferstehung Christi
Zwick, Johannes – Ein ander abendgsang für die kind in der schuol
Zwick, Johannes – Ein gsang vor anfang der kinder predig zesingen

1. Weihnachtsfeiertag: Leider…

… habe ich doch nicht so viel geschafft, wie ich vorhatte – zum Einen sind doch eine Reihe Arbeiten noch rund um die Verzeichnisse zu erledigen, zum Anderen hatte mein Arbeitszimmer ein dringendes Bdürfnis danach angezeigt, dass ich mal wieder Ordnung schaffe (mein Schreibtisch war so voll mit allem möglichen Zeug, dass ich keine Teetasse mehr abstellen konnte). Daher für heute nur fünf neue Texte:

Bonnus, Hermann – Schreiben des Superintendenten Bonnus an den Rath in Quackenbrück
Cronbergk, Hartmudt von – Brief an Bernhard Griebler
Haller, Berthold – Aus einem Brief an Zwingli
Luther, Martin – An Lazarus Spengler, Stadtschreiber zu Nürnberg
Luther, Martin – Bedenken über den Abendmahlsstreit

Wie Ihr seht, gibt es wieder einen neuen Autoren in der Glaubensstimme: Hartmuth von Cronbergk, einer der ersten Lutheraner. Von ihm hoffe ich demnächst mehr zu finden.

Ansonsten sind derzeit ca. 30 Texte in Arbeit. Vielleicht sollte ich mal erklären, wie ich arbeite (andere machen es bestimmt anders): Nun, zunächst einmal suche ich das Material zusammen, das mich im Augenblick anspricht – das können Bücher sein, aber auch pdfs von Google-Books oder anderen öffentlichen Quellen. Diese Texte lese ich mir einmal in Ruhe durch, danach entscheide ich, ob ich sie abtippe.

Wenn ich nun einen längeren Text abtippe, ist das ermüdend, und es geht auch auf die Handgelenke. Daher tippe ich bei längeren Texten immer 1-2 Seiten ab, die ich dann speichere. Bei Büchern mache ich mir einen Zettel in das Buch (das sind dann die Bücher, die mir den Schreibtisch vollmachen), bei pdfs nutze ich statt des Adobe-Readers seit langem den PDF-Xchange-Viewer, der einige Extras hat, die ich gerne nutze, so z.B. die Option, Notizen in den Text einzufügen oder mit den integrierten Stempeln Markierungen zu setzen.

Meistens schaue ich nach Texten, die thematisch zusammengehören, denn wenn ich den einen Text unterbrochen habe, hole ich mir einen Tee und fange mit dem nächsten Text an. In der Regel habe ich so ca. 15-30 Texte, die ich nacheinander und parallel bearbeite. Sobald ein Text fertig bearbeitet ist, nehme ich einen neuen Text auf.

Gerade diese Kombination verschiedener Texte macht die Arbeit manchmal auch spannend, z.B. als ich die alten Katechismen abschrieb und auf diese Weise verschiedene Punkte aus unterschiedlichen Blickwinkeln ansehen konnte. Außerdem setze ich mich so auch nicht unter Druck – für 1-2 Seiten brauche ich nicht allzuviel Zeit, und diese Zeit habe ich doch so ziemlich jeden Tag irgendwo. So wächst die Glaubensstimme immer weiter.

Sehr viel Anteil am Wachstum haben jedoch meine Helfer, allen voran Anke und Skippy. Beiden verdanke ich wirklich viele Texte (wer z.B. in Calvin hereinschaut, der sollte wissen, dass dort fast alles von Anke abgeschrieben wurde, bei Krummacher ist es oft Skippy, die die Texte liefert, ebenso bei anderen Autoren). Ohne die beiden und viele mehr wäre die Glaubensstimme vielleicht halb so groß. Nicht zu vergessen sind auch die anonymen Spender, wie z.B. der, der mit die Texte des Eberlin von Günzburg sendete – einfach so, ohne großen Kommentar.

Ich werde oft gefragt, warum ich die Texte nicht einscanne. Der Grund ist einfach: Es gibt kaum ein zuverlässiges Scanprogramm, das Fraktur aus der Zeit vor dem 19. Jahrhundert scannen kann. Außerdem sind die Vorlagen manchmal so schlecht, dass ein Scannen unmöglich ist – schon das Lesen fällt schwer.

Und Diktierprogramme? Die sind sicher gut für Briefe und moderne Texte- aber versuche einem Diktierprogramm mal, die sieben „Th“ oder auch nur die alte Grammatik (von vor 2000) beizubringen. In der Zeit hat man die Texte auch getippt.

So, und da das Jahr zu Ende geht, noch einmal eine statistische Angabe: Im Jahr 2011 wurden 68 neue Autoren in die Glaubensstimme aufgenommen – und über 600 Texte. Durch die Zusammenfassung der kurzen Texte Anfang des Jahres (ich habe bei vielen Autoren alle kurzen Zitate in einen Text gepackt oder kurze Andachten nach biblischen Büchern zusammengefasst, ist die Gesamtzahl im Vergleich zum letzten Jahr nicht wirklich gestiegen. Derzeit bietet die Glaubensstimme mindestens 4.470 Texte von mehr als 400 Autoren – und das ist doch schon einiges, finde ich.

Euch allen wünsche ich eine geruhsame Nacht.